Traumasensibles Yoga
Eine Buchbesprechung zu Eva Weinmanns „Wenn Dein Körper sich erinnert“ – und warum Trauma uns alle angeht.
Buchbesprechung
Trauma zu verstehen wird immer wichtiger – nicht nur in der Therapie, sondern auch auf der Yogamatte. Eva Weinmanns Buch „Wenn Dein Körper sich erinnert“ holt das Thema aus der Scham heraus und macht es besprechbar. Genau das hat mich berührt.
Theorie, die trägt
Weinmann erklärt verständlich, wie unterschiedlich Trauma sich zeigt – als Schocktrauma, Entwicklungstrauma oder transgenerationales Trauma – und was es im Nervensystem bewirkt. Dieses Wissen hilft, eigene Reaktionen nicht als Schwäche, sondern als sinnvolle Schutzantwort des Körpers zu verstehen.
Praxis, die einlädt
Das Schöne: Es bleibt nicht bei der Theorie. Das Buch bietet konkrete, achtsame Übungen für Yogalehrende ebenso wie für Übende – und QR-Codes führen zu kostenlosen Übungsvideos. So wird traumasensibles Arbeiten greifbar: kein Leistungsdruck, kein Überschreiten, sondern ein behutsames Zurückkommen in den eigenen Körper.
Warum es mir wichtig ist
In meinem Unterricht gilt: Du musst nichts tun, was sich nicht stimmig anfühlt. Dieses Buch bestärkt mich darin, Räume zu schaffen, in denen Sicherheit an erster Stelle steht. Eine klare Empfehlung – für Lehrende und für alle, die sich selbst mit mehr Mitgefühl begegnen möchten. (Knaur)
Sanft beginnen
Wenn du Yoga in einem geschützten, achtsamen Rahmen erleben möchtest – ohne Druck, in deinem Tempo – begleite ich dich gern.
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