Drachenyoga für mehr Natürlichkeit
Eine Buchbesprechung: Wie Rahimo & Brigid S. Täube die Schlangenkraft vom Schreckbild zur ursprünglichen Lebensenergie zurückholen.
Buchbesprechung
In unserer westlichen, christlich geprägten Kultur ist die Schlange ein Symbol für Verführung und Gefahr. In der Yoga-Lehre dagegen steht sie für die Kundalini – die schöpferische Lebenskraft, die in uns ruht. Genau diese Umdeutung macht „Drachenyoga“ von Rahimo und Brigid S. Täube für mich so wertvoll.
Worum es geht
Auf gut 420 Seiten verbinden die Autoren Erfahrungsberichte, philosophische Hintergründe, heilige Schriften und therapeutische Übungen. Es geht um die Integration von Gefühlen – darum, das Ursprüngliche, Wilde und Lebendige in uns nicht zu zähmen, sondern bewusst leben zu lernen. Ein Buch, das einlädt, tiefer zu graben.
Was mir aufgefallen ist
So reich der Text ist – mir haben die Bilder und Illustrationen zu den vielen Übungen gefehlt. Für Einsteigerinnen und Einsteiger ist es dadurch nicht immer leicht, die Praxis im Alltag umzusetzen. Wer sich aber gern lesend führen lässt und bereit ist, sich Zeit zu nehmen, findet hier einen kraftvollen Begleiter.
Mein Fazit
„Drachenyoga“ ist kein Buch zum schnellen Durchblättern, sondern eine Einladung, der eigenen Lebenskraft mit mehr Natürlichkeit zu begegnen. Für alle, die das Symbol der Schlange neu kennenlernen möchten – sehr lesenswert. (Phänomen Verlag)
Mehr zum Weiterlesen
Auf meiner Medien-Seite findest du weitere Bücher, die mich begleiten – rund um Yoga, Grenzen und ein bewusstes Leben.
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